Biblio - Verlagsverzeichnis 1998
ISBN 3-7648-2437-9 DM 118,-Am 25. November 1942 stiftete der Oberbefehlshaber des Heeres die Nahkampfspange. Sie sollte das sichtbare Zeichen für die Anerkennung des mit der blanken Waffe, Mann gegen Mann, kämpfenden Soldaten sein. Das Abzeichen selbst besteht aus einer Eichenlaubspange, die im Mittelfeld zwei gekreuzte Nahkampfwaffen, das Seitengewehr und die Handgranate, zeigt. Darüber befindet sich das Hoheitsabzeichen. Die Verleihung der Nahkampfspange wurde in drei Stufen vorgenommen. Die Stufen richteten sich nach der Anzahl der anerkannten Nahkampftage des Soldaten:
I. Stufe in Bronze für 15 Nahkampftage; II. Stufe in Silber für 30 Nahkampftage; III. Stufe in Gold für 50 Nahkampftage.
Es lassen sich nunmehr 619 Verleihungen der Nahkampfspange in Gold nachweisen bzw. sind bekanntgeworden.
In dieser - wohl letzten verbesserten - Auflage wurdem vom Autor u. a. alle Verleihungsurkunden und Fotos von Trägern eingearbeitet, welche er eruieren und habhaft werden konnte. Eine Dissertation von dem international anerkannten Ordens-Sachverständigen Gerhard Rudloff die Herstellung und Hersteller dieser Auszeichnung betreffend ist in dem äußerst umfangreich gestaltenen Anhang dieses Werkes eingegliedert.
> Kriegstagebuch der Schweren Panzerjägerabteilung 654 1939-1945> Die Ritterkreuzträger der Deutschen Wehrmacht 1939-1945