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Altpreussisches Heer, Das Altpreussische Heer

Erscheinungsbild und Wesen 1713-1807. 8 Teile in 16 Bänden. Herausgegeben von Hans Bleckwenn. Grossformat 32,5x24 cm. Osnabrück 1973 ff. Geb.

ISBN 3-7648-0187-5

Die angezeigten Bände sind lieferbar. Weitere Bände werden nicht mehr erscheinen.

Teil I:

Urkundliche Quellen zur altpreussischen Uniformentwicklung

ISBN 3-7648-0874-8

Band 1: vom Programm abgesetzt.

Band 2: Die Ökonomie-Reglements des altpreussischen Heeres 1713-1806.

Herausgegeben und kommentiert von H. Bleckwenn. XVIII, 425 S. mit 9 Taf. Osnabrück 1973. Geb.

ISBN 3-7648-0788-1
Euro 133,00

Die Bekleidung der altpreussischen Armee wurde nach 1713 zentral geregelt, und zwar zunächst durch allgemeine Vorschriften, ab 1725 durch “Ökonomie-Reglements” - von Regiment zu Regiment besonders ausgefertigt und bis 1753 mehrfach neu aufgelegt. Was sich davon erhielt, wurde in diesem Band gesammelt. Weitere einschlägige Dokumente der Zeit vor 1725 und nach 1786 wurden herangezogen, um eine generell lückenlose Folge brandenburgisch-preussischer Ausrüstungsvorschriften zu geben.

Eine längere Einführung von H. Bleckwenn würdigt die grundlegende Bedeutung der Militär-Ökonomie für den Neubau des preussischen Staates.

Teil II:

Schrifttum und Bildmaterial zur Heeresgeschichte

(Bibliographie und Ikonographie)

ISBN 3-7648-0790-3

Band 1: Bibliographie der altpreussischen Truppen- und Garnisonsgeschichten.

Von G. Krohn. VI, 669 S. Osnabrück 1974. Geb.

ISBN 3-7648-0993-0
Euro 107,40

Der berufene Fachmann hat an Büchern und aus Zeitschriften fast 6000 literarische Quellen zum Thema belegt, die er zunächst sachlich geordnet anführt nach Truppengattungen, Formationen, Einrichtungen und Orten. Eine längere Einführung und ein alphabetisches Register mit etwa 3000 Stichworten bzw. Namen erheben die umfangreiche Arbeit zu einem ebenso nützlichen wie praktikablen Nachschlagewerk.

Teil III:

Übersichten altpreussischer Uniformgestaltung

ISBN 3-7648-0875-6

Band 1:

Dessauer Spezifikation von 1729.

Herausgegeben von H. Bleckwenn. Text: Vorwort von H. Bleckwenn und Neudruck der Abhandlung von C. Jany “Die Dessauer Stammliste von 1729” (Urkundliche Beiträge und Forschungen zur Geschichte des Preussischen Heeres, Heft 8, 1905). VIII, 169 S. Tafeln: Graphische Gestaltung von F.-G. Melzner und Einführung von H. Bleckwenn. IV, 33 S., 3 Farb- und 49 Umrisstafeln. Osnabrück 1971. Geb. in 1 Bd.

ISBN 3-7648-0716-4
Euro 97,20

Während C. Jany die Stammliste der Armee kommentiert, würdigt H. Bleckwenn die Abbildungen der Fahnen und Monturen als frühen umfassenden Bildbeleg der militärischen Tracht überhaupt und als Ausdruck altpreussischen Stilwillens speziell.

Band 2: Die Dessauer Spezifikation von 1737.

Herausgegeben und graphisch gestaltet von F.-G. Melzner. XII, 42 S., 4 Farbtaf., 43 Doppeltaf. mit Umrisszeichnungen, 57 S. Erklärungen, 8 Taf. mit Besatzmustern. Osnabrück 1975. Geb.

ISBN 3-7648-0791-1
Euro 112,50

Ausser den Feldzeichen zeigt das Blatt jeder Truppe nun mit vier oder fünf Figuren die Uniformen aller Dienstgrade, - auch der Tambours! Gegenüber 1729 sind die Muster durchweg stark verändert; sie bestimmen das Bild der Armee in den beiden Schlesischen Kriegen, das einzelner Regimenter noch bis 1806.

Die Farbtafeln werden auf Muster für die einzelnen Waffengattungen beschränkt, um auch diesem Band bei mässigem Preis eine weite Verbreitung zu sichern.

Die Tafeln wurden wieder auf kolorierfähigem, dünnem Karton gedruckt.

Band 3: Die Uniformen der Infanterie 1753-1786.

Graphische Gestaltung von F.-G. Melzner. Material, wissenschaftliche Bearbeitung und Text von H. Bleckwenn. Quer-4˚. XXXIV, 288 S. mit 144 Farbtaf. auf 144 Bl. mit erklärendem Text. Osnabrück 1973. Geb. Im Schuber. Einmalige Auflage von 400 numerierten und von den Verfassern signierten Exemplaren.

ISBN 3-7648-0793-8
Euro 654,50

Hunderte von zeitgenössischen Quellen wurden herangezogen, einschliesslich exakter Auszüge aus inzwischen vernichteten Originalen. So liessen sich auch für die diffizilsten Einzelheiten aus der Fülle der Überlieferungen erster Hand noch das “Richtige” oder zumindest das ganz überwiegend Wahrscheinliche darstellen, unter Würdigung der Quellenlage im Text.

Für die einzelne Einheit bringen je zwei Tafeln die Uniformen aller Grade, die Fahne und “besondere Stücke” der betreffenden Truppe. Angaben über Chefs, Garnisonen, Ergänzung, Errichtung, Kriegsbeteiligung 1756/62 und Verbleib werden mit einem speziellen Urteil über Charakter und Bewährung jeder Einheit beschlossen, - aus zeitgenössischer Sicht, wie nach heutigen Erwägungen. Die Folge stellt ein unvergleichlich präzises Dokument dar zum Bild jener Armee, die den preussischen Staat sieben Jahre lang gegen die Grossmächte des Kontinents erfolgreich verteidigte.

Band 4: Die Uniformen der Kavallerie, Husaren und Lanzenreiter 1753-1786.

Graphische Gestaltung von F.-G. Melzner. Material, wissenschaftliche Bearbeitung und Text von H. Bleckwenn. LI, 160 S. mit 80 Farbtaf. auf 80 Bl. mit erklärendem Text. Osnabrück 1979. Geb. Im Schuber.

ISBN 3-7648-0794-6
Euro 470,40

Parallel zum Infanterie-Band sind 52 Farbtafeln den Kürassieren und Dragonern, 28 den Husaren und Bosniaken gewidmet. Dabei werden die Kavallerie-Tafeln gegenüber Kling, Bd. 2, wesentliche Punkte (Feldzeichen u. a.) ergänzen, andere gelegentlich korrigieren. Dagegen ist die Husaren-Serie die erste bildliche Gesamtdarstellung überhaupt, die sich ausschliesslich auf Primärquellen stützt; seit Jahrzehnten wurden unzählige Einzelheiten und Varianten gerade für diese Truppengattung mit besonderer Sorgfalt archiviert und zu einem Gesamtbild vereint.

Band 5: Die Uniformen der Preussischen Technischen Truppen, Rückwärtigen Dienste und Kriegsformationen 1753-1786.

Graphische Gestaltung F.-G. Melzner. Material, wissenschaftliche Bearbeitung und Texte: H. Bleckwenn. VIII, 117 S. mit 74 Farbtaf. Osnabrück 1984. Geb.

ISBN 3-7648-0795-4
Euro 470,40

Über den beiden schlachtentscheidenden Hauptwaffen sollen diejenigen nicht vergessen sein, die das Heer entlasteten und erhielten, als der Kampfstil im Siebenjährigen Kriege immer mehr zur Ermattung und Zermürbung herabsank: eine laufend verstärkte Artillerie stützte in der Schlacht die “delabrirten” Regimenter und für die Intervalle zwischen den grossen Aktionen wuchsen Zahl und Bedeutung der in jeder Beziehung “bunten” Freitruppen. Auch das stille Funktionieren aller rückwärtigen Dienste war eine Voraussetzung des Durchhaltens; ihre äussere Erscheinung - vom Generalstab bis zum Fuhrknecht - wird hier erstmals umfassend dargestellt.

Teil IV:

Allgemeine Geschichte der Bekleidung und Ausrüstung des altpreussischen Heeres

ISBN 3-7648-0876-4

Band 1: Die Infanterie (Allgemeiner Teil)

Von C. Kling. Neudruck der Ausgabe 1902. X, IV, 278 S. mit 40 Farbtaf. Osnabrück 1971. Geb.

zur Zeit vergriffen

ISBN 3-7648-0796-2

Der Band gibt die generelle Entwicklung der einzelnen Uniform- und Ausrüstungsstücke der Infanterie 1713-1806 und bildet damit den Rahmen für unsere Detaildarstellungen der einzelnen Formationen 1729, 1737 und 1753/86 (siehe oben Teil III, Band 1-3).

Bände 2 + 3: vom Programm abgesetzt.

Band 4: Zelt und Lager im altpreussischen Heer

Von Ruth Bleckwenn. Zeichnungen von F.-G. Melzner. Dazu Beitrag von H. Bleckwenn: Die Lagergerätschaften. XXI, 407 S. mit 54 Abb. und 40 S. Tafelteil. Osnabrück 1975. Geb.

ISBN 3-7648-0994-9
Euro 163,70

Die erstmalige Behandlung des Themas geht von einem Realbestand auf Burg Forchtenstein/Burgenland aus, der dem zeitgenössischen Bild- und Urkundenmaterial gegenübergestellt wird; alle bekannten Zelt-Typen kommen zu exakter graphischer Darstellung.

Den stets in Betracht gezogenen soziologischen und ökonomischen Gesichtspunkten kommt im Abschnitt “Lager” besonderes Gewicht zu.

Band 5: Die altpreussischen Orden, Ehrenzeichen, Ehrenmedaillen, sonstigen Auszeichnungen und ihre brandenburgischen Vorläufer

(1701-1809). Von F. Heyde. 2 Teile. Osnabrück 1979. Geb.

ISBN 3-7648-1030-0
Euro 296,60

Teil A: Bilder und Kommentare. VII, 175 S. und 120 Taf. mit 314 Abb. sowie 3 Farbtaf.

Teil B: Textband. XXII, 300 Seiten.

Die intensiven Vorarbeiten des Verfassers führten zu Ergebnissen, die das bisher Bekannte weitgehend in Frage stellten. Die Folge war - ausser einer erheblichen Verzögerung des Bandes - eine völlig neue Darbietungsweise: nunmehr führt Teil A als Bildband mit ausführlichen Legenden den Leser zunächst auf die Realien und zeitgenössische Bildzeugnisse zurück; erst Teil B bringt das neue wissenschaftliche System der altpreussischen Phaleristik.

Teil A und B werden nur geschlossen abgegeben.

Band 6: Die altpreussischen aufgehobenen Dom-Kollegiate, deren innere Verfassung und ihre Orden und Ehrenzeichen.

Von Max Gritzner. Bearbeitet, erläutert und graphisch gestaltet von Fritz-Günther Melzner. XII, 68 Seiten. 12 Taf. (farb.) u. 7 Abb. im Text. Osnabrück 1987. Geb.

ISBN 3-7648-1073-4
Euro 97,20

Die “Stifter”, also die Dom- und Kollegiatstifte der preussischen Monarchie berühren das Heerwesen durch die Tatsache, dass dem König eine erhebliche Anzahl ihrer “Praebenden” zur Belohnung verdienter Offiziere zustand. Darüber hinaus waren weitere Offiziere als “Domherren” eingekauft, so dass auf ihren Portraits die verschiedenen Insignien nur allzuoft Rätsel aufgeben.

Diese Vereinigungen waren zum Teil bisher fast unbekannt, ihre Zahl deshalb unterschätzt; der fachkundige Bearbeiter des Themas konnte sich bei seinen Forschungen auf ein bisher ungedrucktes Manuskript von Gritzner stützen, dessen Rechte der Verlag zu diesem Zweck erwarb. Die Stifter werden nach ihrer Geschichte dargestellt, soweit möglich mit Listen der Mitglieder; die Insignien füllen die Farbtafeln.

Band 7: vom Programm abgesetzt.

Band 8: Die Handfeuerwaffen - Modelle und Manufakturen 1700-1806.

Von A. Wirtgen. 2 Bände. XXV, 311 S. und VIII S., 195 Taf. Osnabrück 1976. Geb.

ISBN 3-7648-1037-8
Euro 214,80

Gestützt auf die Forchtensteiner Bestände und sorgfältige Nutzung der erhaltenen Archivalien gelingt nicht nur eine für die Frühzeit erstmalige, äusserst eingehende Darstellung auch der Modelle: aus Museen und Privatsammlungen kommen auch seltene Typen der späteren Zeit zum Teil erstmals zu genauer Kenntnis und breiter fotografischer Dokumentation. Wissen und Forschung gewinnen für dieses Gebiet eine völlig neue Grundlage.

Band 9: Me fecit Potzdam. Altpreussische Blankwaffen des 18. Jahrhunderts

Von Bernd A. Windsheimer. XXII, 466 Seiten, 719 Abbildungen, zum Teil in Farbe. Grossformat DIN-A4, Gebunden mit Schutzumschlag.

ISBN 3-7648-2342-9
Euro 100,30

Das ca. 10 000 Aufnahmen umfassende Archiv des Verfassers bildete die Grundlage für die Auswahl von etwa 650 Fotos, die einen optischen Überblick über die Entwicklung der preussischen militärischen Blankwaffen von König Friedrich I. 1701 bis zur militärischen und politischen Katastrophe von 1806 bei Jena und Auerstedt geben. Durch intensive Auswertung der erreichbaren Primär- und Sekundärquellen wurde es in den meisten Fällen möglich, Einführungsdaten von Grundmodellen als auch Modifikationen auf eine gesicherte Basis zu stellen, aber auch unabdingbar, von liebgewonnenen, aber fragwürdigen Modellbezeichnungen Abschied zu nehmen, welche durch manchmal recht unreflektierte Veröffentlichungen der letzten 100 Jahre Eingang in die wissenschaftliche Literatur gefunden haben.

Erstmals wird der Artilleriepallasch in all seinen Formen dargestellt. Dies gilt auch für den Infanteriesäbel in der Zeit des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. Bisher unbekannte Offiziersgefässe der Kavallerie bilden eine weitere Überraschung. Die breite und facettenreiche Palette der Husaren-Offiziersäbel wird über eine Zeitraum von 80 Jahren dokumentiert. Der Darstellung und Interpretation von Stempeln, Ätzungen und ihrer zeitlichen Erfassung ist ein breiter Raum gewidmet, wodurch Museen, Historikern, Sammlern und Forschern die Möglichkeit gegeben wird, unbekannte Blankwaffen genau zu bestimmen und in einen historischen Kontext zu stellen.

Bd. 10: vom Programm abgesetzt.

Bd. 11: Seefahrt für Brandenburg-Preussen 1650-1815

Geschichte der Seegefechte, überseeischen Niederlassungen und Staatlichen Handelskompanien.

Von Kurt Petsch. VI, 237 Seiten, 59 Abb. Osnabrück 1986. Geb.

ISBN 3-7648-1192-7
Euro 143,20

Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis zeigt die vielfältigen Bemühungen um brandenburgische Seegeltung:

Erste Flotte (Hille) / Zweite Flotte (Raule) / Schiffbau in Brandenburg-Preussen / Datenliste der Schiffe 1650-1725 / Handelskompanien / Gross-Friedrichsburg und Umgebung / Arguin / Schiffstypen im 17.-18. Jhdt. / Leben an Bord / Navigation / Schiffsartillerie / Kampftaktik / Die Emdener Kompanie 1752 / Das Stettiner Armament 1758-1762 / See-Defension 1790-1807.

Die Liste belegt zugleich die weitgreifende Gestaltung der historischen Fakten wie das Verständnis des Verfassers für die Bedürfnisse des Laien, der sich einer Fülle marinetechnischer Details gegenübersieht. Das Bildmaterial bringt deshalb neben Schiffen, Häfen, kolonialen Forts u. ä. auch Abbildungen, welche diese Fachbegriffe erläutern, - nach Möglichkeit aus erster Hand.

Belegt werden zugleich die Ursachen und Umstände, an denen die maritimen Ambitionen so vieler Mittel- und Kleinstaaten des 17./18. Jahrhunderts gescheitert sind. Die späteren preussischen Bemühungen bleiben - auf begrenzte Ziele gerichtet - sporadisch, interessieren jedoch zusätzlich als Streiflichter auf Kriegsführung und Politik eines Staates, der sich den Problemen seiner Küsten nicht entziehen kann, auch wenn seine Mittel kontinental gebunden sind.

Teil V:

Militärmusik

ISBN 3-7648-1146-3

Band 1: Die Musik der Spielleute des altpreussischen Heeres.

Von P.-C. Marten. XIII, 325 S. mit Illustr. und vielen Notenfaksimiles, 11 Taf. Osnabrück 1976. Geb.

ISBN 3-7648-1031-9
Euro 127,90

Die Notenfaksimiles eines umfangreichen zeitgenössischen Konvoluts der Landesbibliothek Darmstadt bieten einen umfassenden Überblick über die preussische Heeresmusik des 18. Jahrhunderts. Das Material enthält jene verschiedenen Melodien, die bei den einzelnen Regimentern zu den gleichmässig vorgeschriebenen Rhythmen gespielt wurden, als Märsche oder als jene marschähnlichen Weisen, die den militärischen Tageslauf von der Reveille bis zur Scharwacht begleiteten.

Ebenso willkommen wie das Material selbst ist der einführende Text des fachkundigen Bearbeiters; er behandelt, - mit zahlreichen Illustrationen - das Musikwesen des altpreussischen Heeres, aus dem sich unsere moderne Militärmusik entwickelte.

Teil VI: vom Programm abgesetzt.

Teil VII:

Heeresverfassung

ISBN 3-7648-1147-1

Band 1: Militär-Bekleidungswirtschaft

Altpreussische Militärbekleidungswirtschaft. Materialien und Formen - Planung und Fertigung - Wirtschaft und Verwaltung. Von G. Krause. XXXII, 403 S. mit Abb. im Text, 38 Taf. Osnabrück 1983. Geb.

ISBN 3-7648-1035-1
Euro 230,10

Von den Rohstoffen und ihrer Bearbeitung ausgehend werden die textilen Materialien beschrieben - unter kritischer Sichtung altüberlieferter Begriffsverwirrung - sowie Schnitt und Form der einzelnen Uniformstücke.

Ein zweiter Teil behandelt die Administration. Dabei wird das preussische System den im übrigen mitteleuropäischen Bereich geübten Methoden gegenübergestellt; neues urkundliches Material belegt zu diesem Zweck die Beschaffungspraxis bei Reichs-Ständen, in Österreich und in einigen deutschen Mittel- und Kleinstaaten.

Teil VIII:

Historiographie

ISBN 3-7648-1038-6

Band 1: Versuch und Auszug einer Geschichte der Churfürstlich Brandenburgischen und nachherigen Königlich Preussischen Armee.

Von Herzog August Wilhelm von Braunschweig-Bevern. Mit Einführung von H. Droysen. Neudruck der Ausgabe 1886. XIV, 296 S. und 1 Taf. Osnabrück 1976. Geb. Mit Vorwort von H. Bleckwenn.

ISBN 3-7648-0998-1
Euro 81,90

Die Handschrift wurde kurz nach dem Siebenjährigen Kriege verfasst, dann aber noch fast 20 Jahre lang - bis zum Tode des Herzogs - nachredigiert und vervollständigt. Für die letzten Abschnitte der Heeres- und Kriegsgeschichte spricht der Herzog als hervorragend beteiligter Augenzeuge; die Übersicht der einzelnen Regimenter geht vom Anhaltiner Material aus, führt aber die Angaben der Dessauer Spezifikation über ein weiteres halbes Jahrhundert fort.

Einzigartige Bedeutung kommt der Schilderung der Kriegsereignisse in Pommern 1757-1763 zu: der hartnäckige Widerstand dieser Provinz im Sinne des organisierten, auf Festungen gestützten Kleinkrieges erweist sich als typisches Vorspiel der parallelen Vorgänge 1807.