Sammlung sämtlicher Ritterkreuzträger, gegliedert nach Waffengattungen. Herausgegeben von Franz Thomas und Günter Wegmann. 12 Teile. Format 29,7x21 cm. Osnabrück 1985 ff. Lwd.
ISBN 3-7648-1153-6Das Eiserne Kreuz in all seinen Formen und Weiterentwicklungen gehört weltweit zu den bekanntesten militärischen Auszeichnungen für hervorragende Tapferkeit. Das gilt insbesondere für das Ritterkreuz des Zweiten Weltkrieges. Die vorliegende Dokumentation strebt auf Grund jahrelanger mühevoller Nachforschungsarbeiten an, den militärischen Lebensgang jedes einzelnen Trägers dieser Auszeichnung aufzuzeigen und unter Benutzung des verschiedenen Quellenmaterials die Verleihungsgründe darzulegen. Bei der Frage nach der Gliederung des umfangreichen Materials fiel die Entscheidung zugunsten einer Aufgliederung nach Waffengattungen und innerhalb der Waffengattung nach dem Alphabet der durch das Ritterkreuz Geehrten aus.
Teil I:
Die Sturmartillerie
Bearbeitet und herausgegeben von Franz Thomas und Günter Wegmann. XVI, 318 Seiten mit 490 Abbildungen. Osnabrück 1985.
ISBN 3-7648-1447-0Bis 1943 waren die Soldaten aller Dienstgrade, die der Sturmartillerie angehörten, ausschliesslich Freiwillige.
Die Sturmgeschütze verschafften sich sehr bald grossen Respekt an der Front. Das ging so weit, dass die sowjetische Führung selbst ihren schwersten Panzern verbot, sich in für sie aussichtslose Duelle mit deutschen Sturmgeschützen einzulassen.
Jeder Führer eines Sturmgeschützes wusste, dass sein Erfolg auf dem Zusammenwirken seiner Besatzung beruhte. Wenn er dann für besondere soldatische Leistung mit dem Ritterkreuz geehrt wurde, war er sich bewusst, dass diese Ehre zugleich seiner Mannschaft galt und hat dem auch in praktisch allen Fällen Ausdruck gegeben.
Teil II:
Die Ritterkreuzträger der Fallschirmjäger
Bearbeitet und herausgegeben von Franz Thomas und Günter Wegmann. XVI, 442 Seiten mit 619 Abbildungen (davon 119 Urkunden). Mit einem Vorwort von Generalmajor der Bundeswehr a. D. Walter Gericke. Osnabrück 1986.
ISBN 3-7648-1461-6In allen Staaten der Erde galt und gilt noch heute der Fallschirmjäger als Elite-Soldat. Überraschung, Schnelligkeit, Schlagkraft und Anpassungsfähigkeit sind Kennzeichen dieser Männer der dritten Dimension. Sowohl bei den Einsätzen aus der Luft als auch später im Erdkampf bewies der deutsche Fallschirmjäger, dass die besondere Anerkennung bei Freund und Feind zu Recht bestand.In diesem Band werden 110 Ritterkeuzträger behandelt.
Teil III:
Die Ritterkreuzträger der Infanterie
Bearbeitet und herausgegeben von Franz Thomas und Günter Wegmann.
ISBN 3-7648-1734-8Band 1: A-Be (Abel, Adolf Wilhelm - Beyer, Reinhardt). XIX, 511 Seiten mit 424 Abbildungen. Mit einem Vorwort von Generalmajor a. D. Werner Ebeling. Osnabrück 1988.
ISBN 3-7648-2535-9Band 2: Bi-Bo (Bialetzki, Alfons - Bottler, Alfred). XVIII, 331 Seiten mit 298 Abb. Osnabrück 1992.
ISBN 3-7648-2536-7Band 3: Br-Bu (Braake, Günter - Buxa, Werner). XII, 374 Seiten mit 325 Abb. Osnabrück 1993.
ISBN 3-7648-2537-5Band 4: C-Dow (Canders - Dowerk). XXII, 434 Seiten mit 444 Abbildungen. Osnabrück 1998.
ISBN 3-7648-2534-0Band 5: Dra-Emm (Drange-Emmert), XXII, 340 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. Osnabrück 2000.
ISBN 3-7648-2575-8Band 6: En-Fi (Ender-Fitzek)), XXII, 374 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. Bissendorf 2003.
ISBN 3-7648-2308-9Band 7 ff.
Diese zahlenmässig stärkste Waffengattung stellt auch von den einzelnen Bänden des Gesamtwerkes die grösste Zahl. Unter dem Oberbegriff Infanterie werden in diesem Teil in einem Alphabet zusammengefasst: Infanterie, Grenadiere, Panzer-Grenadiere, Jäger, Füsiliere bzw. Schützen. Wie in den anderen Teilen ist auch hier massgebend für die Zuordnung die Truppenzugehörigkeit zum Zeitpunkt der Ritterkreuzverleihung. Die Infanterie war schon immer letzter Entscheidungsträger im Kampf. Wo die Infanterie stand, war die Front. Unübersehbar waren die Leistungen, sei es im “Ausmarschieren” des Gegners, im Nahkampf oder in der Bewältigung der Strapazen im Kampf mit der Natur und dem Gegner.
Teil IV:
Die Ritterkreuzträger der U-Boot-Waffe
2 Bände. Bearbeitet von Manfred Dörr. Mit einem Vorwort von Bernd Gericke.
ISBN 3-7648-1759-3Band 1: A-J (Achilles, Albrecht Adolf Konrad - Johannsen, Hans Dietrich). XVII, 342 Seiten mit 225 Abbildungen. Osnabrück 1989.
ISBN 3-7648-1759-3Band 2: K-Z (Kaeding, Walter Willi Fritz - Zürn, Otto Erich). XII, 400 Seiten mit 3 Anlagen und 583 Abbildungen. Osnabrück 1990.
ISBN 3-7648-2175-2Der U-Boot-Krieg war seit dem 1. Weltkrieg ein immer wieder diskutiertes Thema. Der Kampf mit dem Gegner und zugleich den Naturgewalten führte zu einer wörtlich zu nehmenden engen, menschlichen Verbundenheit.
Dass nicht nur U-Boot-Kommandanten mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurden, beweist, wie sehr es auf die gesamte Besatzung eines Bootes ankam. Seekrieg war schon immer praktizierte Kameradschaft.
Teil V:
Die Ritterkreuzträger der Flugabwehrtruppe
Bearbeitet von Franz Thomas und Günter Wegmann. 2 Bände. Osnabrück 1991.
ISBN 3-7648-1797-6Band 1: A-K (Andersen, Kurt - Kron, Otto). XVI, 360 Seiten mit 373 Abbildungen. Osnabrück 1991.
ISBN 3-7648-2219-8Band 2: L-Z (Lamprecht, Herbert - Zimmermann, Robert). XVI, 310 Seiten mit 316 Abbildungen. Osnabrück 1991.
ISBN 3-7648-2220-1Die Geschosse der 8,8 cm-Flak wurden zum Schrecken feindlicher Panzer und wirkten nervenberuhigend auf den Landser in vorderster Linie, wenn er von der Nähe einer solchen Kanone wusste. Der Ruf “Flak nach vorn!” aus dem Munde der Grenadiere war überall dort zu hören, wo “was los war”. Der gerne von den Infanteristen als “Schlipssoldat” bezeichnete Flakartillerist der Luftwaffe hatte so die Möglichkeit, sich zu bewähren. Und er tat es. Nicht ohne Grund erhielten 168 Soldaten der Luftwaffenflak das Ritterkreuz.
Insgesamt werden 199 mit dem Ritterkreuz ausgezeichneten Soldaten der Flugabwehrtruppen angeführt.
Teil VI:
Die Ritterkreuzträger der Gebirgstruppe
2 Bände.
ISBN 3-7648-2430-1Band 1: A-K (Altacher, Eduard - Kurz, Karl). XX, 505 Seiten mit 562 Abbildungen. Osnabrück 1994.
ISBN 3-7648-2267-8Band2: L-Z (Lang, Rudolf - Zwickenpflug, Johann). XX, 615 Seiten mit 667 Abbildungen. Osnabrück 1994.
ISBN 3-7648-2268-6Aus dem Vorwort von General der Gebirgstruppe a.D. Friedrich Jobst Volckamer von Kirchensittenbach: “Das Buch möge die Erinnerung an die deutsche Gebirgstruppe und an ihre erfolgreichen, tapferen Offiziere wachhalten. Sie kämpften an allen Fronten, Namen wie Metaxas-Linie, Olymp, Kreta, Kaukasus, Elbrus bleiben mit ihnen verbunden.”
Teil VII:
Überwasserstreitkräfte der Kriegsmarine
2 Bände. Bearbeitet von Manfred Dörr. Mit einem Vorwort von Walther-Peer Fellgiebel.
ISBN 3-7648-2497-2Band 1: A-K. XX, 424 Seiten mit 621 Abbildungen. Osnabrück 1996.
ISBN 3-7648-2453-0Band 2: L-Z. XX, 456 Seiten mit 848 Abbildungen. Osnabrück 1996.
ISBN 3-7648-2498-0Mit derm Ritterkreuz wurden bei der Kriegsmarine zum Grossteil die Kommandanten von Schiffen oder Flottillenchefs ausgezeichnet. Sie wurden stellvertretend für die Leistung ihrer Besatzung oder ihrer Besatzungen so hoch dekoriert. Die wenigsten erhielten das Ritterkreuz als Einzelkämpfer, ein Beweis der damals schon praktizierten Kameradschaft, die dazu führte, ein Höchstmass an soldatischer Leistung zu erzielen und für Besatzung und Kommandant höchste Kriegsauszeichnungen zu erringen.
Teil VIII a:
Panzertruppe
Vorauss. 5 Bde.
ISBN 3-7648-2321-6Band 1: A-E (Albert, Robert - Eysser, Oskar), XXII, 428 Seiten mit zahlr. Porträts. Bissendorf 2004
ISBN 3-7648-2322-4Band 2: F-H (Fangohr, Friedrich - Hüttebräucker, Hermann)
Band 3: I-M (Jähde, Willy - Munzel, Oskar)
Band 4: N-Sch (Nehring, Walter K. - Schumacher, Kurt)
Band 5: Se-Z (Seibold, Emil - Zobel, Horst)
Teil VIIIb:
In Vorbereitung: Panzerjägertruppe
Vorauss. 2 Bde.
Band 1: A-K (Adrario, Kurt - Kurze, Max)
Band 2: L-Z (Langer, Kurt - Zorn, Gerhard)
Wer diese Bände in die Hand nimmt, wird sofort an Begriffe wie “Blitzkrieg”, “Schnelle Truppen” und Personen wie Guderian oder Rommel erinnert. Auch hier ist massgebend für die Zuordnung die Truppenzugehörigkeit zum Zeitpunkt der Ritterkreuzverleihung in Verbindung mit der Waffentat. Die 14. (Panzerjäger-) Kompanien der Infanterie-Regimenter werden wie bisher beim Teil III Infanterie aufgeführt. Panzerjagdverbände erscheinen unter Panzerjäger ( in der Regel bis 1.4.1940 als Panzerabwehr bezeichnet).
Teil IX:
In Vorbereitung: Kavallerie und Aufklärungseinheiten
Teil X:
In Vorbereitung: Artillerie, Nebel(Werfer)truppe
Teil XI:
In Vorbereitung: Pioniere, Nachrichtentruppe, Sanitätstruppe u. a. sowie Verbündete
Teil XII:
In Vorbereitung: Fliegende Verbände