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Burk, Kurt

Die deutschen Landesbefestigungen im Osten 1919 - 1945. XVIII, 343 Seiten mit 103 Figuren im Text, dazu 192 Fotos auf 96 Seiten, 3 Anhänge (Dokumente, Karten- und Lageskizzen, Regel- und andere Bauten in Grund- und Umrissskizzen) mit 147 Seiten sowie einem umfassenden Orts- und Personenregister. Format 30 x 21 cm. Lwd. Osnabrück 1993.

ISBN 3-7648-2425-5
Euro 173,90

Mit der vorliegenden Arbeit wird eine Bestandsaufnahme der umfangreichen und in ihren baulichen Phasen differenzierten Befestigungssysteme ostwärts von Oder und Neisse und an der bayrisch-tschechischen Grenze vorgestellt. Ausgehend von den Bedingungen des Versailler Vertrages setzt der Autor Planung und Ausführung der Landesbefestigungen in enge Beziehung zu den politischen und militärischen Ereignissen. Die wechselweise Verlagerung der Schwerpunkte von Osten nach Westen und umgekehrt durch die von der politischen Führung gesetzten Prioritäten von Defensivstrategie und offensiven Vorbereitungen zieht sich als roter Faden durch das Werk. Bautechnisch beleuchtet wird die einzig im Osten vorhandene Vielzahl der Typen von Kampfanlagen vom einfachen Unterschlupf und Unterstand über Bauwerke aus dem Ersten Weltkrieg bis zur unvollendeten Panzerbatterie in der Festungsfront des Oder-Warthe-Bogens.

Im Unterschied zur Beschreibung der Westbefestigungen hat der Autor in seinem Vorwort zu der vorliegenden Arbeit auf die besonderen Schwierigkeiten bei der Bearbeitung seines Themas hingewiesen, aber auch auf die bereitwillige Unterstützung der jetzigen polnischen Landesherrn.