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Schmundt, Rudolf

Tätigkeitsbericht des Chefs des Heerespersonalamtes General der Infanterie Rudolf Schmundt, 1. 10. 1942-29. 10. 1944, fortgeführt von General der Infanterie Wilhelm Burgdorf. Hrsg. von Dermot Bradley und Richard Schulze-Kossens. XVIII, 301, 114 Seiten mit 106 Abb., 12 Anlagen. Format 29,7x21 cm. Osnabrück 1984. Lwd.

ISBN 3-7648-1292-3
Euro 64,00

Inhalt des Werkes:

Vorbemerkung / Vorgeschichte zum Tätigkeitsbericht: Das Personalwesen der preuss. Armee, des Reichsheeres und der Wehrmacht; Chefs des preussischen Militärkabinetts 1808-1918; die Entwicklung 1918-1945; die Chefs des Personalamtes des Reichsheeres und des Heerespersonalamtes / Faksimiletext des Tätigkeitsberichts (Fol. 301) / Kommentar zum Tätigkeitsbericht / Kurzbiographie von General der Infanterie Rudolf Schmundt / Biographische Angaben über General der Infanterie Bodewin Keitel (Chef HPA 1938-1942) und General der Infanterie Wilhelm Burgdorf (Chef HPA 1944-1945) / Abbildungen mit 106 Bildn. hauptsächlich der Generalität des Heeres / Anlagen / Literaturverzeichnis / Abkürzungsverzeichnis / Personenregister / Sachregister

Mit Wirkung vom 1. Oktober 1942 wurde Generalmajor Rudolf Schmundt, Chefadjutant der Wehrmacht beim Führer, zusätzlich mit dem Amt des Chefs des Heerespersonalamtes als Nachfolger des Generals der Infanterie Bodewin Keitel betraut. Schmundt, der 1943 zum Generalleutnant und mit Wirkung vom 1. Juli 1944 zum General der Infanterie befördert wurde, war bei der Lagebesprechung in Rastenburg am 20. Juli 1944 anwesend, als die von Oberst i. G. Graf Stauffenberg gelegte Bombe explodierte. Schmundt wurde dabei schwer verletzt und verlor ein Auge. Über zwei Monate lag er im Lazarett, wo er am 1. Oktober an den Folgen seiner Verletzungen starb. Seine Tätigkeitsbericht vom 1. Oktober 1942 an, der vom 20. Juli bis zum 29. Oktober 1944 von seinem Stellvertreter Generalleutnant/General der Infanterie Wilhelm Burgdorf weitergeführt wurde, wird hiermit erstmalig der Öffentlichkeit als Faksimile-Ausgabe mit Kommentar zugänglich gemacht. Für den Militärhistoriker stellt diese Ausgabe eine Fundgrube hinsichtlich der Personalentscheidungen der Wehrmachtführung und ihrer Begründungen dar. Darüber hinaus bietet der Tätigkeitsbericht jedem, der sich mit dem Zweiten Weltkrieg befasst, indirekt einen Einblick in die grossen Probleme der Kriegsstrategie, des Offiziersersatzes und des parteipolitischen Einsatzes nationalsozialistischer Führungsoffiziere (NSFO).

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